Der Autor

Daniel Fitzke

Daniel Fitzke weiß wovon er schreibt und spricht. Auch er hat früher ungezählte Stunden und Tage auf weiße Blätter und leere Bildschirme gestarrt. Bei Haus- und Abschlussarbeiten in Studium und Weiterbildung und in der täglichen Praxis als professioneller Schreiber. Schreibblockaden schienen immer dann zu kommen, wenn er sie gerade gar nicht gebrauchen konnte.

Experte für Schreibblockaden ist er daher auch durch rund 30 Jahre Erfahrung mit kleineren und größeren Schaffenskrisen. Die sind im schon als Student und später im Beruf begegnet. Als Marketingfachmann, PR-Berater und Pressesprecher. Und noch eine andere Erfahrung war für ihn prägend: Druck macht Diamanten! Immer wenn es eng wurde, lief er zu Höchstform auf. Heute weiß er, dass auch das zum kreativen Prozess dazu gehört, und dass er auch damit nicht alleine ist.

Von Beruf ist Daniel Fitzke Kommunikationsmanager und Betriebswirt. Im Kundenauftrag hat er hunderte von Fachartikeln, Success Stories, Interviews und natürlich auch Pressemitteilungen verfasst. In seiner langjährigen Erfahrung als Kommunikationsberater, Pressesprecher, PR-Redakteur, freier Journalist und Redenschreiber hat er so manche vermeintliche Schreibblockade durchlebt und durchlitten. Bis er schließlich ein Muster erkannt hat: Kreative Prozesse folgen eigenen Gesetzmäßigkeiten. Und das, was allgemein als Schreibblockade empfunden wird, ist nichts anderes als eine Phase im kreativen Prozess.

Prokrastination ist Arbeit

Intuitiv wusste Daniel Fitzke schon längst, dass sich der Schreibfluss nicht erzwingen lässt – wie viele professionelle Schreiberinnen und Schreiber. Neu war für ihn die Erkenntnis, dass das alles völlig normal zu sein scheint. Und dass es vielen – wenn nicht den meisten – ganz genauso geht. Da es eben zur Gesetzmäßigkeit kreativer kreative Prozesse gehört – weil dann das Unterbewusstsein übernimmt. Und weil dann ein bisschen Verlorenheit dazu gehört. Von wegen Schreibblockade: Prokrastination ist Arbeit!

2017 stellte er seine Erkenntnisse in einem Vortrag auf einem BarCamp vor. Die positiven Reaktionen der Teilnehmenden überraschten ihn dann doch und motivierten ihn dazu, das Thema weiter zu verfolgen. Die wichtigste Erkenntnis für das Publikum: Ich bin nicht allein und mit mir ist alles in Ordnung. Tipps und Tricks zum Umgang mit unproduktiven Phasen im Schreibprozess wurden gerne angenommen.

Es folgten weitere Vorträge mit immer den gleichen Reaktionen aus dem Publikum: Überraschung, dass vermeintliche Schreibblockaden offentsichtlich ganz normal sind und Erleichterung, dass es anderen genauso geht. Auch Presse und Medien zeigten Interesse. Und ein Verlag ließ sich auch überzeugen. Im September 2018 erschien schließlich das Buch „30 Minuten Schreibblockaden lösen“ im GABAL Verlag.

Schreibblockaden? Gibt es gar nicht!

gabal_autorenbutton_final_helvetica_02„Schreibblockaden gibt es gar nicht“, sagt Daniel Fitzke heute. Unter dem Titel „Mut zur Langeweile – Umgang mit Schreibblockaden“ bietet der Autor unterhaltsame Impulsvorträge und abwechslungsreiche Workshops an. Buchung auf Anfrage.

Das wichtigste ist für ihn aber: Die gelebte Praxis. Daniel Fitzke erklärt nicht nur im Buch und in seinen Vorträgen, dass es keine Schreibblockaden gibt, sondern setzt auch selber konsequent auf die von ihm beschriebenen Methoden.

Auch wenn im Alltag immer wieder etwas Unerwartetes dazwischenkommt: Er plant seine Schreibprozesse bewusst und sorgt für Freiräume in den kritischen Phasen. Und er weiß, dass Prokrastination Arbeit ist, vertraut darauf, dass das Unbewusste rechtzeitig liefern wird und dass im Zweifelsfall der Druck am Ende Diamanten macht.

Mehr Infos gibt es zum Nachhören im Succcess Journey Podcast von Claudia Hupprich: Interview mit Daniel Fitzke