Das Buch

Ein wichtiger Schlüssel zum Verständnis von Schreibblockaden stammt vom Mitbegründer der London School of Economics, Graham Wallas. 1926 legte er die erste systematische Theorie des kreativen Denkens vor. In seinem Werk „The Art of Thought“ beschreibt er ein Modell des kreativen Prozesses, das bis heute Gültigkeit besitzt. Und es erklärt indirekt, warum es beim Texten immer wieder zu Situationen kommt, die Schreibende als Schreibblockade oder Schreibhemmung erleben.

Das Modell kann dabei helfen, kreative Prozesse zu verstehen und bewusst zu gestalten  – ganz ohne Schreibblockaden. Das findet jedenfalls Daniel Fitzke. Eigene Erfahrungen und das Modell von Graham Wallas haben ihn dazu inspiriert, sich dem Thema in einem eigenen Buch anzunehmen.

30 Minuten Schreibblockaden lösen

Schreibblockaden haben alle schon mal. In der Schule, an der Uni, als Hobby- oder Berufsschreiber. Bei der Bachelroarbeit, der Masterarbeit, beim Texten für Presse oder Internet, bei Reden, Konzepten oder Präsentationen. Beim Bloggen, beim Dichten, bei der Hochzeitszeitung und vielleicht sogar beim Liebesbrief. Leere. Prokrastination. Ratlosigkeit. Langeweile. Hängen im Schacht.

Daniel Fitzke: 30 Minuten Schreibblockaden lösenGerade wenn es gut werden soll, passiert es: Plötzlich geht es nicht mehr weiter und nichts ergibt mehr einen Sinn. Produktivität: Scheinbar null. Nur der Papierkorb sieht nach Arbeit aus.

Dabei sollte doch diesmal alles wirklich rechtzeitig fertig werden!  Jetzt rast die Zeit dahin und die Deadline wirft ihre Schatten voraus. Hoffentlich fragt jetzt bloß niemand, wie es vorangeht…

Eine Phase im kreativen Prozess…

Eine Schreibblockade? Nein! Eine Phase im kreativen Prozess, sagt Autor Daniel Fitzke: Voller Schwung geht es an eine Aufgabe. Schnell sind erste Ideen skizziert. Dann lässt die Energie nach. Lange passiert scheinbar gar nichts. Am Rande des Nervenzusammenbruchs wird das Werk schließlich kurz vor Torschluss vollendet.

So oder ähnlich verlaufen die vier Phasen im kreativen Prozess. Das, was oft als Schreibblockade empfunden wird, geschieht in Phase zwei. Im Buch werden die vier Phasen ausführlich erklärt. Dazu gibt es viele praktische Tipps, um den Schreibprozess vorausschauend zu planen und frei von Schreibblockaden souverän zu managen.

So geht es den meisten. Ständig. Immer wieder. Selbst berühmte Schriftsteller wie Douglas Adams, J. R. R. Tolkien oder Jack London sollen unter Schreibblockaden gelitten haben. Stephen King hat mit „Shining“ dieses Leiden sogar zum Thema eines ganzen Romans gemacht.

Und trotzdem fragen sich bis heute alle: „Warum passiert mir das eigentlich dauernd?“ Und warum passiert es immer wieder? Ganz einfach: Weil es eben genau so funktioniert.

So löst Du Schreibblockaden

Mit etwas Selbstbewusstsein und Mut zur Langeweile lösen sich Schreibblockaden von ganz alleine auf. Langeweile und Orientierungslosigkeit nicht auszuhalten bedeutet dagegen, weitere Blockaden aufzubauen. Denn beides gehört zum kreativen Prozess dazu. Die gute Nachricht: Wer den Prozess kennt, kann ihn bewusst gestalten und seinen Tücken selbstbewusst begegnen.

„Schreibblockaden gibt es gar nicht“, sagt der Autor. Der kreative Prozess folgt festen Regeln. Und er kennt keine Abkürzung. Darum gibt es einfach Phasen, da ist dein bester Freund der Papierkorb.  Alles okay. Kreativität braucht Zeit. Prokrastination ist Arbeit. Wer den Prozess kennst, kann ihn bewusst gestalten. Und schon wird das Leben leichter.

Erfahre in diesem Ratgeber, warum es Schreibblockaden gar nicht gibt, wie du mit Angstblockaden und Erwartungen umgehst, kreative Prozesse bewusst gestaltest und Kreativitätstechniken anwendst, um blockadefrei zu schreiben.

Daten zum Buch

Daniel Fitzke
30 Minuten Schreibblockaden lösen
GABAL Verlag. Offenbach, 2018
96 Seiten
17,0 x 11,5 cm
Buch (Kartoniert/Paperback/Softback)
978-3-86936-881-8
€ 8,90 (D) | € 9,20 (A)

Auch als eBook erhältlich!

Pressestimmen

„Auf dieses Buch haben alle Schreiberlinge gewartet, Autoren, Schüler, Studenten, Blogger, Referenten, eigentlich alle, die ein Manuskript, eine Geschichte, einen Roman oder eine wissenschaftliche Arbeit verfassen wollen oder müssen, plötzlich nicht mehr weiter wissen und mehr oder weniger verzweifeln, je nachdem, wie lange es noch bis zum Abgabe- oder Druckdatum ist. “

Volker Eberts, Westfalenpost

„Ideen reifen in unproduktiven Phasen, sagt der Autor und Trainer Daniel Fitzke. Jetzt versteht unser Kolumnist, warum er manchmal scheinbar ewig vor leeren Seiten Papier sitzt. Und er weiß nun Deadlines zu würdigen.“

Claudius Kroker im pressesprecher – Magazin für Kommunikation

Kostenlose Leseprobe

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